Unesco-Welterbe: Stift Melk!

Fassade Stift Melk

 

Schon vom Parkplatz aus blitzt es durch die Bäume. Das strahlende Gelb des Stifts fasziniert mich immer wieder. Ich spaziere eine kurze Allee entlang und von hier aus kann ich schon zumindest das Stiftsrestaurant sehen. Da gehe ich aber erstmal vorbei, denn jetzt ist eine Besichtigung an der Reihe.

Von hier an kommen mir schon die einige Menschengruppen entgegen. Nein – alleine bin ich ganz und gar nicht. Das steht fest. Durch ein Tor durch und schon stehe ich im ersten Hof, wo es die Tickets zu kaufen gibt. Dort befindet sich auch die Bastei, von der man direkt zu einer Aussichtsplattform kommt. Diese bietet einen wunderbaren Blick auf die umliegende Landschaft. Wer Zeit und Interesse hat, sollte sich das nicht entgehen lassen.

 

Ausstellung im StiftWeiter geht’s zum Prälatenhof. Dort fühle ich mich wie eine kleine Ameise unter 1000 anderen. Ich sehe mich ein bisschen um und stoße auf einen Aufsteller mit dem Plakat der aktuellen Sonderausstellung. Das Benediktinerstift widmet zum 650-Jahr-Jubiläum der Universität Wien die enge Verbindung zwischen dem Kloster und der Uni. Ich empfehle euch diese verlängerte Sonderausstellung noch bis 1. Dezember zu besuchen!

 

 

Jetzt mache ich mich aber auf den Weg zum Stiftsmuseum. In 11 Räumen sieht man meiner Meinung nach ein sehr modernes Museum, welches in solch einer barocken Umgebung sehr ungewöhnlich ist.

Mein Rundgang geht nun weiter. Am Mamorsaal vorbei wandere ich zur Altane, dem Balkon, der einen wirklich schönen Blick auf die Donau bietet. Jetzt komme ich aber endlich zur lang ersehnten Bibliothek. Dieser prunkvolle Raum ist mehr als sehenswert. Bevor ich euch aber zu viel des Guten verrate, spaziere ich zur Stiftskirche. Hier im Stift ist der Ausdruck „spazieren“ genau richtig, denn die zurückgelegten Strecken sind nicht gerade die Kürzesten. Die Kirche kann ich gar nicht beschreiben, denn so etwas muss man einfach einmal gesehen haben.

 

 

Schön langsam mache ich mich wieder auf den Rückweg, doch bevor ich wieder in mein Auto steige, setze ich mich ins Stiftsrestaurant. Konzentriert höre ich den anderen Besuchern beim Erzählen von ihren Erlebnissen im Stift zu und vergleiche diese mit meinen.

Nehmt euch hierfür ein bisschen mehr Zeit und besucht das wunderschöne UNSESCO-Welterbe.

Bleibt top – Eure Beatrice!