Hoch über dem Donautal

Burgruine Aggstein

 

Mein Twingo bringt mich heute auf die Burgruine Aggstein, wo ich schon sehr zeitig meine Tour starte. An der Kassa bekomme ich einen Audioguide, der mich durch die ganze Ritterburg führen soll. Na da bin ich aber gespannt. Auf „LOS“ geht’s los.

Ich starte meinen tragbaren Guide und der erzählt mir sofort von spannenden Rittergeschichten. Nach ein paar Schritten begegne ich schon einem Verlies. Lange hat es aber nicht gedauert bis ich hier her gelange.

Weiter geht’s durch das Wappentor. Am Burgbrunnen vorbei, komme ich schließlich zu einer kleinen Bäckerei. Ob dieser Raum nun wirklich als Backstube genutzt wurde, ist bis heute unklar. Macht euch am besten selbst ein Bild davon!

 

Wurfkerker auf der Ruine AggsteinMeine nächsten Stationen sind Bürgl, Wehrgang und „Hof am Stein“. Jetzt komme ich zum sogenannten Frauenturm. Dieses einfache Wohngebäude trägt dank Eduard Reitmeyer einen erfundenen Fantasienamen.

 

Nachdem ich mir die Geschichte zur Signalkammer angehört habe, gehe ich weiter zur Kapelle, wo ich selbstverständlich auch einen Blick hineinwerfe. Plötzlich stehe ich neben einer Tafe an der „Wurfkerker“ steht. Unfassbar – ich bin so fasziniert von der unglaublichen Aussicht und dem tollen Ausblick von hier, dass ich meinem Audioguide gar nicht wirklich zuhören kann.

 

Die Burgruine thront über der DonauLeider ist meine Hörführung auch schon wieder vorbei aber an der Kassa habe ich gehört, dass es eine tolle Ausstellung unter dem Rittersaal gibt. Die sehe ich mir natürlich gleich an!

Ich gehe ein paar Stufen runter und schon stehe ich mitten in der Ausstellung. Die sogenannte „Nibelungenausstellung“. Sehr liebevoll und nett gestaltet.

 

Während meines Rundgangs möchte ich keine Pause einlegen, weil die Geschichten einfach so spannend sind, dass ich es nicht unterbrechen will. Deshalb erwähne ich zum Schluss, dass es im Innenhof eine ausgesprochen tolle Burgtaverne gibt. Dort gibt es besondere leckere Schmankerl zu genießen und das sollte sich niemand entgehen lassen.

 

Bleibt top – Eure Beatrice!